Mittwoch, 4. April 2012

Anfangsgeschichte vom ersten Schultag (1. Teil)

Hier wohnt der Toni:





Der Toni, eigentlich heißt ja Anton, aber alle rufen ihn  immer Toni, ist 7 Jahre alt und wohnt mit Mama, Papa, seiner jüngeren Schwester Resi und der Großmutter in einem alten Bauernhaus. Der Bauernhof nebenan wird noch richtig bewirtschaftet und der Toni ist dort sehr gern.
Aber bald nun ist er ein Schulkind. Toni freut sich schon sehr auf seine Einschulung. Papa hat ihm aber noch vor der Einschulung eine große Überraschung versprochen. Toni hat nämlich einen Herzenswunsch und das weiß der Papa. Toni möchte endlich einmal den hohen Berg bis zum Gipfelkreuz erklimmen. Doch bisher haben Mama und Papa immer gesagt, Toni sei noch zu jung dafür. Nun aber will Papa wirklich mit Toni auf den hohen Berg wandern. Gleich bei Sonnenaufgang wollen die beiden aufbrechen. Toni hat schon seine Wanderstiefel bereit gestellt, sein Rucksack ist gepackt. Am Morgen wird er nur noch die Thermoskanne mit dem heißen Tee einpacken, die Mama sicher für ihn vorbereiten wird. Vor Aufregung kann Toni in dieser Nacht kaum schlafen. Immer wieder denkt er an den großen Berg und ein bisschen denkt er auch an seine Einschulung, an seinen Schulranzen und ob er dann wohl auch eine Schultüte bekommen wird. Endlich aber ist er eingeschlafen. Am Morgen, als ihn der Vater weckt, ist Toni froh und munter. Schnell isst er noch das Brot, das die Mutter ihm schon geschmiert hat, packt die Thermoskanne ein, schaut noch einmal nach, ob er auch sein Vesper eingepackt hat und schaut auch nach seinem Glücksstein, den er immer bei sich trägt. Ja, alles ist bereit.

Hier geht es weiter.

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