Montag, 29. Juli 2013

Jahreslauf - Epoche

Im Januar beschäftigten wir uns in einer vierwöchigen Epoche mit dem Jahreslauf, den Jahreszeiten und -feste und den Monaten.
Welchen Bezug haben die Gestirne zum Jahreslauf? Bezugnehmend darauf erzählte ich bildhafte Geschichten u.a. nach Erika Dühnforts Buch "Vom grössten Bilderbuch der Welt". Wir sprachen u.a. das Gedicht "Ich bin die Mutter Sonne" von Christian Morgenstern und Paula Dehmels "Lied vom Monde". 



Wie unterschiedlich sind Tag und Nacht? Wie verhalten wir uns tagsüber? Wie nachts? Welche Tiere sind in der Nacht unterwegs? Welches Gestirn ist am Tage, welche sind in der Nacht sichtbar? Viele Fragen bewegten wir im Unterrichtsgespräch. 


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Bereits in der ersten Klasse hatten wir das Jahreszeitenlied gesungen, an das wir uns nun wieder erinnerten. Für den Herbst kannten die Kinder verschiedene Varianten. Jeder suchte sich seine Lieblingsvariante aus.

Es war eine Mutter
die hatte vier Kinder:
den Frühling,
den Sommer,
den Herbst
und den Winter.



Der Frühling bringt Blumen,

der Sommer den Klee.

der Herbst, der bringt Blätter,

der Winter den Schnee.

Während des Schuljahres feiern wir auch die Jahresfeste gemeinsam. Die vier größten Jahresfeste markieren wichtige Eckpunkte im Jahr. 



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Der Mond schenkt uns die Möglichkeit das Jahr in Monate einzuteilen. Wir unterschiedlich erscheint uns der Monat im Verlauf eines Monats:




Jeder Monat hat sein eigenes Gesicht:


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Kommentare:

jahreszeitenbriefe hat gesagt…

Liebe Nula, geht ihr zu den Jahreszeiten auch raus? Ich erlebe leider immer wieder, dass das authentische Jahreszeiten-Erlebnis keine Rolle spielt. Da viele (Stadt)-Kinder es gar nicht mehr nachvollziehen können, weil sie "bei schlechtem Wetter" nicht rausgehen, geht etwas von der Möglichkeit einer echten Beziehung zu Naturphänomenen verloren. Toll, dass du hier deine Arbeitserfahrungen teilst! Lieben Gruß Ghislana

Nula hat gesagt…

Liebe Ghislana,
ein Viertel des Schultages sind wir immer draußen. Im ersten Schuljahr war es so gar noch deutlich mehr, da wir jeden Montag, egal wie das Wetter war, im Wald verbrachten. Unser Schulgelände geht in den Wald über, sodass die Pause immer Freispielzeit im Wald beinhaltet. Und glücklicher Weise ließ unser Stundenplan so viel Luft, dass es immer eine gute Stunde war, die wir draußen verbringen konnten. Auch viele Jahresfeste feiern wir als Schulgemeinschaft draußen. Außerdem finden im Herbst und Frühling immer zwei Geländewochen statt, in der die Lehrer einen Arbeitsplatz (Bachpflege, Laubkompost, Holz aus dem Wald holen, Feuerplatz,...)im wunderschönen Schulgelände verantworten und die Kinder aller Klassen von 1 bis 8 suchen sich aus, wo sie mitarbeiten. Diese Arbeitstage gehen weit über die Naturbegegnung hinaus. Ein Schüler meiner alten Klasse meinte einmal nach so einer Woche: "Jetzt atmet das Gelände wieder ganz anders."

Liebe Grüße
Nula

Kurz und gut hat gesagt…

Liebe Nula, wenn ich deinen Post so lese, dann hoffe ich noch viel mehr, dass unser Schnecki nächstes Jahr einen Platz in einer Mehrstufenklasse bekommt, dort wird nämlich nach Montessori unterrichtet und was ich hier bei dir sehe, fühlt sich einfach stimmig und warm an! Glücklich, wer von dir unterrichtet wird!
Alles Liebe Babsy

Joesi hat gesagt…

Hallo Nula, ich habe Deinen Epochenplan studiert: Du hattest ursprünglich für Januar Rechnen geplant. Hast Du stattdessen eine Schreibepoche mit eingebundener Jahreslauf-Epoche durchgeführt?
Ich plane auch eine Rechenepoche im Januar. Meine Jahreszeiten-Epoche möchte ich in den Herbst legen. Da kann man den Übergang der Jahreszeiten schön beobachten und raus gehen und Blätter sammeln. Allerdings fehlt natürlich der Anlass des Jahreswechsels.

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